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Feuer und Flamme für die Uckermark

Feuer und Flamme für die Uckermark

Unternehmervereinigung organisiert Besuch bei BIO-LUTIONS und VERBIO.

 

Mitte September besuchte die Landrätin des Landkreises Uckermark, Karina Dörk, zusammen mit dem Schwedter Bürgermeister, Jürgen Polzehl, zwei innovative Unternehmen in Schwedt. Der Regionalpräsident Schwedt der Unternehmervereinigung Uckermark, Thomas Scholz, begleitete sie auf dieser Reise, die die Unternehmervereinigung organisiert hatte.

Erste Station war die Firma BIO-LUTIONS Deutschland GmbH im Schwedter Hafen, die dort noch in diesem Jahr mit der Produktion von Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen beginnen wird. Nachdem in der Europäischen Union ein Plastik-Verbot für Einweg-Verpackungen und Einweg-Geschirr erlassen wurde, sieht BIO-LUTIONS gute Absatz-Chancen für die biologisch abbaubaren Verpackungen und Einweggeschirr aus Pflanzenresten. Der Firmengründer, Eduardo Gordillo, präsentierte den Besuchern stolz den Brandenburger Innovationspreis 2021, den BIO-LUTIONS zusammen mit seinem Technologiepartner Zelfo Technology in der Kategorie Kunststoffe und Chemie gewonnen hat. Die Geschäftsführer der BIO-LUTIONS Deutschland GmbH, Dr. Stefan Lummitsch (technischer Geschäftsführer) und Fabian Holtkamp (kaufmännischer Geschäftsführer) informierten die Besucher auf der Baustelle am Hafen bzw. in der Forschungsstätte an der Kuhheide über den Herstellungsprozess und die Vorbereitungen auf den Produktionsstart.

Gastgeber des zweiten Unternehmensbesuchs war die VERBIO Schwedt GmbH, die auf dem Gelände der PCK Raffinerie GmbH angesiedelt ist. Geschäftsführer Klaus-Dieter Bettien informierte die Besucher über die verschiedenen Produktionslinien von Bio-Ethanol über Bio-Diesel, Bio-Methan und Bio-Dünger bis hin zur Futtermittelproduktion. Auch hier sind natürliche Rohstoffe wie Stroh und Getreide Ausgangsbasis der Produktion. Bettien berichtete, dass verbiogas (Bio-Methan) der nachhaltigste verfügbare Biokraftstoff ist. Er erreicht eine 90%-ige CO2-Reduktion. Aus vier Ballen Stroh kann so viel BioMethan hergestellt werden, dass ein Mittelklasse-PKW mit CNG-Antrieb ein ganzes Jahr lang – insgesamt 11.500 Kilometer – fahren kann.

 

 


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