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Feuer und Flamme für die Uckermark

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Feuer und Flamme für die Uckermark

Eberswalde (MOZ) Die Unternehmensnachfolge ist das Thema beim diesjährigen 13. Unternehmertag an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung. Ein Thema, das offenbar Publikum zieht. Schon im Vorfeld teilt die Einrichtung mit, dass mehr als 70 Vertreter von Firmen und Verbänden ihre Teilnahme in diesem Jahr zugesagt haben. Bestätigt wird das durch den vollen Saal im Haus 4 auf dem Stadtcampus. Eine Podiumsdiskussion und Best-Practice-Beispiele zum Schwerpunkt des Aktionstages stehen dort am frühen Nachmittag an.

Es diskutieren Dietrich Bester von der Wirtschafts- und Tourismusentwicklungs GmbH Barnim, Britt Stordeur vom Amt für Wirtschaftsförderung im Landkreis Uckermark, Silvio Moritz vom Investor Center Uckermark und HNE-Vizepräsident Alexander Pfriem. Eine Diskussion kommt eigentlich nicht zustande. Dafür darf jeder der Podiumsgäste kurz darlegen, was seine Institution für die Regelung von Unternehmensnachfolge anbietet. Vor allem die Vertreter der Uckermark benennen Projekte, die bereits Schülern und Kita-Kindern das Thema Unternehmertum nahebringen sollen.

Den Idealfall der Nachfolgeregelung stellt Hardy Nauendorf von der gleichnamigen Druckerei in Angermünde dar. Wobei sein Sohn Sebastian, wie er am Mittwoch berichtet, anfangs nicht für den Betrieb zu begeistern war. „Er wollte eigentlich Lehrer werden“, erzählt der Senior. Erst ein Freund habe den Sohn darauf gebracht, dass er sich Zuhause ins gemachte Nest setzen könnte. Sebastian Nauendorf machte eine Druckerlehre, studierte an der HNE und will die Firma später einmal leiten. Dieses Nicht-Drängen, meint sein Vater, habe letztlich vielleicht zum Erfolg geführt.

Hannes Brinkmann, dessen Kinder noch immer kein Interesse an der Kältetechnikfirma zeigen, berichtet darüber, wie er früh damit begonnen hat, einen Mitarbeiter zum künftigen Nachfolger aufzubauen. Dieser habe 1992 in der Firma in Berkholz-Meyenburg (bei Schwedt) gelernt, zeigte Interesse und wurde vom Chef zu verschiedenen Aus- und Weiterbildungen geschickt, um ihn auf seine künftige Rolle vorzubereiten. Brinkmann betonte die soziale Verantwortung die Firmeninhaber bei der Frage der Unternehmensnachfolge hätten. Schließlich gehe es auch, um die Zukunft der Mitarbeiter im Betrieb. Daher sei es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen.

Auf die Rolle der Hochschule in dieser Frage machte Jörn Mallok, HNE-Professor für Unternehmensführung und Produktionsmanagement, aufmerksam. So gebe es ein festes Fach „Unternehmensgründung“. Abschlussarbeiten entstünden immer in Zusammenarbeit der Studenten mit einem Unternehmen.

Quelle:
Moz: Marco Marschall/ 28.06.2018, 07:30 Uhr

 

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